Für Menschen, die die Wahrheit wissen möchten

Sind unsere Ernährung und unser Trinkwasser wirklich noch gesund? Wir bestehen zu über 70% aus Wasser, also sollte unsere Hauptnahrung auch gutes Wasser sein! Wie kann ich mich denn gesund Ernähren? Sind Bio Obst und Gemüse das, was sie versprechen? Hier finden Sie regelmäßig, wichtige Informationen zu Mensch, Umwelt, Gesundheit und Ernährung! Was kann man bedenkenlos essen? Warum ist Milch schädlich? Was können ätherische Öle? Kann man Heilerde essen? Selbst Gemüse anbauen, die einzige Alternative? Welche Alternativen gibt es zur Schulmedizin? Und viele weitere interessante Themen....
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Dienstag, 4. Dezember 2012

Winterzeit - Erkältungszeit....

Muss das wirklich so sein??

Eher nicht, denn wer sein Immunsystem rechtzeitig stärkt, kann Erkältung &Co getrost "abhaken"!

Wasseranwendungen nach Kneipp trainieren durch die Warm-Kalt Reize die Blutgefäße. Der Körper kann sich dadurch besser an die Temperaturunterschiede zwischen kalter Außenluft und warm geheizten Räumen anpassen. Gute Anwendungen sind : 
  • Saunagänge
  • Wassertreten
  • Wechselduschen

Auch in der Pflanzenwelt gibt es einige "Kräuter", die unser Immunsystem stärken. 
So kann Echinacea (Roter Sonnenhut) z.B. die Dauer einer Erkältung verkürzen. Echinacea Präparate sollten aber nicht über längere Zeiträume eingenommen werden, da unsere Abwehrzellen dadurch träge werden und nicht mehr so schnell reagieren, wenn sie tatsächlich von Viren angegriffen werden!! Echinacea sollte bei Beginn einer Erkältung und höchstens 2 Wochen eingenommen werden. 

Senföle sind natürliche Antibiotika, die zusätzliche Hilfe leisten können.
Sie wirken hemmend auf das Wachstum von Bakterien und Viren und können gleichzeitig die Entzündungsreaktionen bremsen. Wirkungsvolle pflanzlichen Antibiotika findet man in:

  • Meerrettich
  • Kapuzinerkresse
  • Salbei
  • Thymian
  • Knoblauch
Die in den Pflanzen enthaltenen Schwefelverbindungen und ätherische Öle haben einen keimhemmenden Effekt. Besonders stark sind Meerrettich und Kapuzinerkresse. Die Glucosinolate in ihren Senfölen hemmen nicht nur das Keimwachstum sondern gelangen bereits in den oberen Darmabschnitten ins Blut. 

Dadurch können sie im Gegensatz zu chemischen Antibiotika die für das Immunsystem wichtige Darmflora nicht angreifen.

Beide Pflanzen haben sich vor allem im Einsatz gegen Nebenhöhlenentzündungen, Bronchitis, Blasenentzündungen und grippale Infekte bewährt. In jeder Apotheke sind Fertigpräparate mit Meerrettich- und Kapuzinerkresse-Extrakten erhältlich, Sie können jedoch auch die frischen Pflanzen nutzen. 
Bei Bronchitis: Verrühren Sie einen Teelöffel frisch geriebenen Meerrettich mit zwei Teelöffeln Waldhonig. Lassen Sie die Mischung ein paar Stunden ziehen, und nehmen Sie davon dreimal täglich einen Teelöffel ein. (geht auch mit Zwiebeln! beide schmecken extrem scheußlich....;-)  )

Es gibt noch viel mehr Hausrezepte, die ich in den nächsten Wochen hier veröffentlichen werde. Ich freue mich auf zusätzliche Rezepte von Euch!!!

Zu guter Letzt möchte ich noch zwei ätherische Öle von Young Living erwähnen, mit denen ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. 

 "RC" und  "Thieves"

Stark antiviral, antiseptisch und antibakteriell stärkt Thieves das Immunsystem, RC ist eine Mischung für die Atemwege, die ätherische Öle wie Eucalyptus globulus und Eucalyptus radiata enthält. . 
Natürlich gibt es noch andere Öle und jeder hat so seine "Favoriten". Einige davon werde ich demnächst hier vorstellen.....

Freitag, 19. Oktober 2012

Mein Johanniskrautöl

Am 18. Juli 2012 hab ich Euch "erzählt", dass ich mein erstes Johanniskrautöl angesetzt habe.

Seit ein paar Tagen habe ich es jetzt im Gebrauch..... 

Mit Johanniskraut lassen sich vor allem leichte bis mittelschwere Depressionen behandeln. Darüber hinaus kann die Pflanze aber auch bei Verdauungsbeschwerden und Hautschäden eingesetzt werden. Allerdings ist die Verwendung von Johanniskraut sorgfältig abzuwägen, da es Wechsel- und Nebenwirkungen haben kann.


Schon in der Vergangenheit baute man auf die Kraft von Johanniskraut, beispielsweise in der Antike und zu Zeiten von Paracelsus. Die nachgewiesene Wirksamkeit der Pflanze mit den gelben Blüten, die auch unter ihrem wissenschaftlichen Namen 'Hypericum perforatum' bekannt ist und häufig bei Depressionen eingesetzt wird, basiert auf den in ihr enthaltenen Pflanzenstoffen (unter anderem Hypericin, Pseudohypericin und Hyperforin). 
Diese üben einen Einfluss auf bestimmte Nerven-Botenstoffe im Gehirn aus.
Innerlich anwendbare Zubereitungen mit Johanniskraut, beispielsweise Kapseln, Tabletten oder Tropfen, entfalten vor allem bei Depressionen, Schlaflosigkeit und Angststörungen eine gute Wirkung. Doch auch bei Verdauungsproblemen und Menstruationsschmerzen kann die Einnahme des Krauts, beispielsweise als Tee, helfen diese zu lindern. 
Äußerlich angewendet kann Johanniskraut als Öl oder Salbe, zur Linderung von rheumatischen Beschwerden, Muskelschmerzen, Verspannungen und Verrenkungen eingesetzt werden.
Und das ist genau der Bereich, in dem ich es benutze!!   ...und zwar zum Einreiben meines rechten Schultergelenkes.

Seit ein paar Tagen, habe ich starke, reißende Schmerzen in der rechten Schulter. Diese behandle ich homöopathisch mit Rus Tox in einer niederen Potenz, reibe sie zusätzlich mit ätherischen Thymian (YL)- und Oregano Öl (YL!) ein. Um das Ganze zu vervollständigen massiere ich den Bereich mit meinem selbstgemachten Johanniskrautöl und bestrahle Abends mit grünem Licht! Ich bin begeistert! Nachdem ich alles ca. 5 Tage gemacht habe, geht es meiner Schulter wieder super gut 
Johanniskrautöl eignet sich auch hervorragend zur Behandlung von Hautproblemen, wie kleine Wunden, Verletzungen oder Verbrennungen ersten Grades.  

ACHTUNG:
Johanniskraut kann auch Neben- bzw. Wechselwirkungen haben. Zu den milderen Nebenwirkungen zählen eine erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut mit verstärkter Sonnenbrand- und Blasenbildungsgefahr, während es in selteneren Fällen auch zu allergischen Reaktionen, Magen-Darm-Beschwerden und Unruhe kommen kann. Gefährlich kann die Einnahme von Johanniskraut werden, wenn man zusätzlich Medikamente, wie (synthetische)  Antidepressiva, Herzmittel oder die Pille, einnimmt. 



Mittwoch, 18. Juli 2012

Johanniskraut Öl selber machen




Johanniskraut ist eine uralte Heilpflanze. Es wird vorwiegend zur Wundheilung eingesetzt, weil es schmerzstillend und zusammenziehend wirkt. Besonders geeignet ist das Johanniskraut, zu Öl verarbeitet, bei frischen Wunden und Verbrennungen, Muskelrissen, Blutergüssen oder Quetschungen.


In der Homöopathie wird es als Öl auch bei Wirbelsäulenerkrankungen eingesetzt. Das Johanniskrautöl wirkt als Nervenmittel krampflösend und beruhigend. Vor allem hilft es bei Traurigkeit und depressiven Verstimmungen, aber auch als Schlafmittel und zur Darmpflege bei Verdauungsstörungen und Durchfall. Es kann als Hautöl zur Schönheitspflege genauso verwendet werden wie zur Heilung von Schuppenflechten oder anderen Hautausschlägen. 

Achtung! 

Johanniskraut ist photosensitiv und sollte nicht vor Sonnenbädern verwendet werden.
Für Johanniskraut-Öl braucht man frische Blüten. Mit getrockneten Blüten funktioniert die Herstellung von Johanniskrautöl nicht richtig. (frische Blätter enthalten allerdings den gleichen Wirkstoff wie frische Blüten)

Zutaten
  • Ein Glas zu 2/3 voll mit frischen Johanniskraut-Blüten
  • Öl nach Wahl; z.B. Olivenöl (duchblutungsfördernd)  oder Rapsöl (entzündungshemmend)

Anleitung
  1. Sammele ein Glas voll Johanniskrautblüten an einem sonnigen Tag.
  2. Gieß ein gutes Öl (z.B. Olivenöl) über die Blüten, bis sie bedeckt sind.
  3. Verschließe das Glas.
  4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
  5. Schüttle das Öl ab und zu
  6. 3 bis 6 Wochen abwarten, Öl ist bis dahin tiefrot.
  7. Das fertige Johanniskraut Öl in ein anderes Gefäß absieben (Leintuch oder  mit Kaffeefilter).
  8. Gieße es in eine dunkle Flasche.
  9. Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum 


Meine Öle: 
links: Blätter mit Rapsöl
rechts: Blüten mit Olivenöl




3 Wochen später.....

Donnerstag, 12. Juli 2012

Raindrop Massage


Uralte Methode neu entdeckt

Ätherische Öle und wohlriechende Pflanzenessenzen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Ägypter kannten bereits um ca. 4500 v. Chr. die Heilkräfte der Natur für Körper, Geist und Seele. Auch der berühmte griechische Arzt Hippokrates heilte Kranke mit seinen Elixieren aus Heilkräutern.

Gary Young hat dieses alte Wissen erforscht, neue schonende Destillationsverfahren entwickelt, um so therapeutisch hochwirksame Essenzen herzustellen, die in der heutigen Zeit, aufgeschreckt durch die Nebenwirkungen unserer chemischen Medikamente, zu immer größerer Beliebtheit finden.

In der Raindrop-Technik hat er sein umfangreiches Wissen über ätherische Öle mit speziellen Massagetechniken und energetischen Griffen der Lakota-Indianer kombiniert

Die Raindrop Technik ist eine Methode, bei der eine Kombination von hochwirksamen essentiellen Ölen zum Einsatz kommt. Die Öle werden in einer bestimmten Reihenfolge auf und neben der Wirbelsäule sowie der Innenseite der Fußsohlen aufgetragen und mit speziellen Grifftechniken leicht eingearbeitet. Heiße Wickel / Kompressen können die Wirkung der Ölmischungen verstärken, die bis zu einer Woche anhalten kann. Der Körper kann nach dieser Anwendung tiefe Entspannung, Vitalisierung und körperliche, sowie emotionale Balance erfahren.

Die Basis der Raindrop-Technik Massage ist reinste Natur und basiert auf der Annahme, dass Viren und Bakterien in der Muskulatur entlang der Wirbelsäule Entzündungsreaktionen hervorrufen. Dadurch können Wirbelsäulenverkrümmungen und Rückenschmerzen entstehen.

Verwendet werden speziell ausgesuchte essenzielle Öle, wie z.B. : Valor, Oregano, Thymian, Basilikum, Zypresse, Wintergrün, Majoran, Aroma Siez und Pfefferminze.

Die sanfte Behandlung mit tiefgreifender Wirkung kann das Immunsystem, die Atemwege, das Skelettsystem und die Verdauung dabei unterstützen, die Körperenergie in Balance zu bringen und Tiefenentspannung zu fördern.


Es entsteht ein wunderbares Gefühl der Leichtigkeit.



Kontraindikationen:

 Herz/Kreislaufprobleme
 hoherBlutdruck
 Schwangerschaft
 Diabetes
 Osteoporose
 Epilepsie

Die Anwendung der Raindrop Energetic® ist eine weitere Möglichkeit, den Körper auf allen Ebenen zu reinigen, ihn von Schlacken zu befreien und über die ausgleichenden Öle die Wirbelsäule auszubalancieren. Der Energiehaushalt wird durch die sanften und energetischen Bewegungen geregelt und Körper und Geist werden harmonisiert und ausgeglichen. Vor jeder Erstanwendung führe ich mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch in angenehmer Atmosphäre, wobei Ihr Wohlbefinden natürlich immer im Vordergrund steht.





Sie möchten mehr über die Raindrop Massage erfahren oder die Anwendung selbst erlernen?


Termine im August
Einfach gewünschten Termin "belegen", Mehrfachnennung möglich!

Bei weiteren Fragen rufen Sie an oder schreiben Sie uns!

Sonntag, 18. März 2012

Ätherische Öle....Wintergrün


minzig, phenolisch, süss 





Botanische Familie: Ericaceae (Heidekrautgewächse – weltweit verbreitete Pflanzenfamilie mit über 2 500 Arten in 82 Gattungen)


Extraktionsmethode: Dampfdestilliert aus den Blättern

Hauptbestandteile: Methylsalicylate (90+ %) ORAC: 101 800 μTE/100g

Geschichtliche Information: Die Ureinwohnern Amerikas kauten gerne die Wintergrünblätter, damit die Atemkapazität bei langen Laufdistanzen und bei schwerer körperlicher Arbeit erhöht wird. Die Siedler im frühen Amerika ließen ihre Kinder zur Vorbeugung von kaputten Zähnen einige Wochen lang die Blätter kauen. Wintergrün wurde während der französischen Revolutionskriege zum Schwarzen Tee hinzu gegeben!

Medizinischer Nutzen: gerinnungshemmend, antispasmotisch, entzündungshemmend, gefäßerweiternd, analgetisch/anästhetisch, reduziert den Blutdruck

Anwendungsgebiet: Arthritis/Rheumatismus, Muskel/Nervschmerz, Verspannung, Atherosklerose, Hepatitis/ Fettleber, Öl der Raindrop Technik

Geruchskomponente: Stimuliert und erhöht das Bewusstsein, stärkt die Sinneswahrnehmung

Anwendung:
Vermischen Sie einen Teil ätherisches Öl mit 2 Teilen fettem Pflanzenöl.
(z.B. V6) Tragen Sie 1-2 Tropfen auf den jeweiligen Stellen auf oder inhalieren Sie direkt, Vernebeln oder als Nahrungsergänzung.


Weitere Tipps zu Ölen gibt es vorerst 
nur noch auf Anfrage!

Dienstag, 13. März 2012

Ätherische Öle... Salbei

Salbei



Botanische Familie: 
Lamiaceae oder Labiatae (Minze)



Extraktionsmethode: 
Dampfdestilliert aus den Blüten und Blättern



Hauptbestandteile: 
Alpha-Thuyon (18-43%), Beta-Thuyon (3-8.5%), 1,8 Cineol (Eukalyptol) (5.5-13%), Camphor (4.5-24.5%), Alpha-Pinen (1-6.5%), Alpha-Humulen (0-12%) α β. ORAC: 14 800 μTE/100g



Geschichtliche Information: 
Die Alten Römern nannten den Salbei auch „herba sacra“ oder heiliges Kraut. Der Name Salbei, Salvia, leitet sich vom Wort „Rettung“ab. Salbei wurde in Europa bei oralen Infektionen und Hautproblemen benutzt. Man erkannte bald, dass er sich ausgezeichnet dafür eignet, den Stoffwechsel zu unterstützen und die Lebenskraft zu stärken



Medizinischer Nutzen: 
Antitumoral, hormonregulierend, östrogenähnlich, antifungal, antiviral, kreislaufstimulierend, Gallenblase stimulierend



Anwendungsgebiet: 
Menstruationsbeschwerden / PMS (hier noch besser Muskatellersalbei), Östrogen-, Progesteron- und Testosteronmangel, Leberprobleme, orale Infektionen, Hautprobleme, Stoffwechselprobleme, gibt Lebenskraft!!



Geruchskomponente: 
Salbei wirkt mental stimulierend und gibt eine Hilfestellung bei Hoffnungslosigkeit und mentale Erschöpfung. Salbei stärkt die Lebenskraft des Körpers und bringt die Funktionen des Unterleibes ins Gleichgewicht. Die dort gespeicherten, negative Emotionen Ablehnung und Missbrauch können mit Unterstützung von Salbei besser aufgearbeitet und überwunden werden



Anwendung:
Vermischen Sie einen Teil ätherisches Öl mit einem Teil fettes Pflanzenöl. Tragen Sie 2-4 Tropfen auf die gewünschte Stelle auf, inhalieren Sie direkt, versprühen Sie oder nehmen Sie dieses essentielle Öl als Nahrungsergänzung.


Warnung:

Epileptiker sollten dieses Öl vermeiden!


Samstag, 10. März 2012

Ätherische Öle...Zimt


Zimt
Zimtig, würzig, scharf




Botanische Familie: Lauraceae (laurel)


Extraktionsmethode: Dampfdestilliert aus der Rinde

Hauptbestandteile: Trans-Cinnamaldehyd (40-50%), Eugenol (20-30%), Beta-Caryophyllen (3-8%), Linalool (3-7%)

Geschichte: 
Diese Pflanze ist auch in der Dioscorides´De Materia Medica (78 n.Chr.) festgehalten. Diese Aufzeichnung ist das erste medizinische Handbuch und wurde über 1700 Jahre lang als Standardbezugswerk für pflanzliche Behandlungen verwendet. Zimt soll auch Teil des „Marseilles Essig“ oder „ Vier Diebe Essig“ gewesen sein, den die Grab ausraubenden Banditen während der Pest im 15 Jahrhundert benutzten, um sich selbst vor der Infektion zu schützen. Zimtrindenöl ist auch in "Thieves" enthalten. (siehe Nelke!) 



Medizinischer Nutzen: 
Entzündungshemmend, kraftvoll antibakteriell, antiviral, antifungal, gerinnungshemmend, Kreislaufstimulation, Magenschutz (Geschwüre), antiparasitär (Würmer). 

Anwendungsgebiet: Herzkreislauferkrankungen, Infektionskrankheiten, Virusinfektionen (Herpes, ect.) Verdauungsbeschwerden, Geschwüre und Warzen



Geruchskomponente: 
Der Geruch dieses Öls soll angeblich Reichtum anziehen. Zimt ist auch in der Ölmischung "Abundance" =Reichtum!


Anwendung:
Vermischen Sie einen Teil ätherisches Öl mit 4 Teilen fettes Pflanzenöl. Tragen Sie 1-2 Tropfen auf die gewünschte Stelle auf, inhalieren Sie direkt, versprühen Sie oder nehmen Sie dieses essentielle Öl als Nahrungsergänzung.


Warnung:

Es kann sein, dass die Nasenschleimhäute irritiert werden, wenn das Öl direkt vom Diffusor oder von der Flasche inhaliert wird.






Montag, 5. März 2012

Ätherische Öle .... Thymian

würzig, balsamisch, krautig 
Thymian

Botanische Familie:
Lamiaceae oder Labiatae (Minze)


Extraktionsmethode: 
Dampfdestillert von den Blättern, Stängeln und Blüten

Hauptbestandteile: Thymol (37-55%), Para-cymen (14-28%), Gamma-Terpinen (4-11%), Linalool (3-6.5%), Carvacrol (0.5-5.5%), Myrcin (1-2.8%) ORAC: 15 960 μTE/100g

Geschichtliche Information: Es wurde auch im Ebers Papyrus, einer der ältesten bekannten medizinischen Aufzeichnungen, (beginnend mit dem 16. Jh. v. Chr.) beschrieben. Er enthält eine Altägyptische Aufzählung von 877 Rezepte und Verordnungen. Die Ägypter verwendeten Thymian zum Einbalsamieren. Diese Pflanze ist auch in der Dioscorides´De Materia Medica (78 n.Chr.) festgehalten. (siehe Sandelholz Blog) Diese Aufzeichnung ist das erste medizinische Handbuch und wurde über 1700 Jahre lang als Standardbezugswerk für pflanzliche Behandlungen verwendet. Thymian wurde auch von Hildegard von Bingen (1098- 1179), der weltbekannten Benediktinernonne und Kräuterspezialistin im Sammelwerk für Frühdeutsche Medizin aufgelistet.

Medizinischer Nutzen: Anti-aging, höchst antimikrobiell, antifungal, antiviral, antiparasitär, 2.stärkstes natürliches Antibiotikum (nach Oregano)

Anwendungsgebiet: Infektionskrankheiten, Herzkreislauferkrankungen, Alzheimer, Hepatitis, Öl der Raindrop Technik  

Laut Dr.med. Jean Valnet tötet Thymianöl sehr effektiv den Anthrax-Bazillus. Zwei höchst antimikrobielle Phenole in Thymianöl, Carvacrol und Thymol, sind dafür verantwortlich!!

Geruchskomponente: Thymiangeruch kann nach einer Krankheit helfen, die Müdigkeit und Erschöpfung besser in den Griff zu bekommen
Anwendung: 
Vermischen Sie einen Teil ätherisches Öl mit vier Teilen fettes Pflanzenöl. Tragen Sie 2-4 Tropfen auf die gewünschte Stelle auf, versprühen Sie oder nehmen Sie dieses essentielle Öl als Nahrungsergänzung

Warnung: 
Kann die Nasenschleimhäute irritieren, wenn direkt von der Flasche oder vom Diffusor inhaliert wird.





Donnerstag, 1. März 2012

Ätherische Öle...Sandelholz


Sandelholz

balsamisch, holzig 


Botanische Familie: Santalaceae (Sandelholz)


Extraktionsmethode: Dampfdestilliert vom Holz.
Hauptbestandteile: Alpha-Sabinen (47-55%), Beta-Santalol (19-23%) ORAC: 160 μTE/100g
Geschichtliche Information:
Wurde jahrhundertelang in der Medizin zur Hautrevitalisation eingesetzt. Diese Pflanze ist auch in der Dioscorides´De Materia Medica (78 n.Chr.) festgehalten. Diese Aufzeichnung ist das erste medizinische Handbuch und wurde über 1700 Jahre lang als Standardbezugswerk für pflanzliche Behandlungen verwendet.(siehe Homöopathie/ Samuel Hahnemann) Neueste Forschungsergebnisse an der Brigham Young Universität zeigen die Fähigkeit von Sandelholz verschiedene Krebszellen zu verhindern!!


Medizinischer Nutzen:
Antitumoral, antiviral, Immunsystem-stimulierend


Anwendungsgebiet:
Krebs, Virusinfektionen (Herpes simplex, Herpes zoster, Erkältungen, menschlicher Papillomavirus, ect), Hautprobleme (Akne, Falten, Narben).


Geruchskomponente:
Der Duft verbessert den Tiefschlaf und kann negative Programmierung im Zellgedächtnis beseitigen. Das Öl enthält viele Sesquiterpene. Sie stimulieren die Zirbeldrüse und das limbische System. (Zentrum der Emotionen) Die Zirbeldrüse ist für die Melatoninabgabe verantwortlich, ein kraftvolles Stimulans für das Immunsystem und einem krebshemmender Wirkstoff.


Anwendung:
Tragen Sie 1Tropfen auf die gewünschte Stelle auf, (auch Fußreflexzonen) inhalieren Sie direkt (vorher auf den Händen verreiben), versprühen, vernebeln Sie oder nehmen Sie dieses essentielle Öl als Nahrungsergänzung.



Sonntag, 26. Februar 2012

Öle und Anwendungen....Zypresse







Holzig, harzig, sinnlich

Cypress





Botanische Familie: 
Cupressaceae (Zypresse)


Extraktionsmethode: 

Dampfdestilliert aus den Ästen


Hauptbestandteile: 
Alpha-Pinen (40-65%), Beta-Pinen (0.5-3%), Delta-3-Carene (12-25%), Limonen (1.8-5%), Cedrol (0.8-5%), Myrcen (1-3.5%), Manoxyloxid, Isopimaradien, Karahanaenon ORAC: 24 300 μTE/100g



Geschichtliche Information: 
Zypresse ist eines der Öle, die am häufigsten für das Kreislaufsystem verwendet wurden. Medizinischer Nutzen: Verbessert die Durchblutung und stärkt die Blutkapillaren; antiinfektiös, antispasmotisch (krampflösend)



Anwendungsgebiet: 
Diabetes, Kreislaufprobleme; Krebs (Jean Valnet, Dr. med), Öl der Raindrop Technik



Geruchskomponente: 

hilft das Gefühl des Verloren seins zu beseitigen, schafft ein Gefühl von Sicherheit und Erdung. Hilft auch beim Bearbeiten von emotionalen Traumen


Anwendung:
Vermischen Sie einen Teil ätherisches Öl mit einem Teil fettes Pflanzenöl. Tragen Sie 2-4 Tropfen auf die gewünschte Stelle auf, inhalieren Sie direkt, versprühen Sie oder nehmen Sie dieses essentielle Öl als Nahrungsergänzung.




Mittwoch, 22. Februar 2012

Öle und Anwendungsgebiete..Oregano


Auf mehrfachen Wunsch stelle ich wieder einige Öle "online" vor:


Kräftig, aromatisch, holzig



Oregano:


Botanische Familie: 
Lamiaceae oder Labiatae (Minze)


Extraktionsmethode: 
Dampfdestilliert aus den Blüten und Blättern

Hauptbestandteile: 
Carvacrol (60- 75 %), Gamma- Terpinen (3.5-8.5%), Para-Cymen (5.5-9%), Beta Caryophyllen (2-5%), Myrcen (1-3%), Thymol (0-5%) ORAC: 15 300 μTE/100g

Geschichtliche Information: 
Diese Pflanze wurde von Hildegard von Bingen (1098-1179), der weltbekannten Benediktinernonne und Kräuterspezialistin im Sammelwerk für Frühdeutsche Medizin aufgelistet

Medizinischer Nutzen: Anti-aging, kraftvoll antiviral, antibakteriell, antifungal, antiparasitär, entzündungshemmend, Immunsystem stimulierend

Anwendungsgebiet: Arthritis/Rheumatismus, Atemwegserkrankungen, Infektionen/Tuberkulose, Verdauungsprobleme
Ein Öl bei der Raindrop Technik 

Geruchskomponente: Begünstigt ein Gefühl von Sicherheit

Anwendung:
Ein Teil ätherisches Öl mit vier Teilen fettes Pflanzenöl. Tragen Sie 2-4 Tropfen auf die gewünschte Stelle auf oder tragen Sie es ganzflächig auf den Rücken auf, versprühen Sie oder nehmen Sie dieses essentielle Öl als Nahrungsergänzung.


Warnung:
Kann die Nasenschleimhäute irritieren, wenn direkt aus der Flasche oder vom Vernebler inhaliert wird.


Ich freue mich über viele Kommentare, wozu die Öle noch zu benutzen sind!!!

Sonntag, 19. Februar 2012

Nelkenöl





Nelken Öl
(Clove)

Dieses Öl regt Emotionen, es stimuliert mental. Es fördert den Schlaf, regt zum Träumen an und schafft ein Gefühl von Geschütztsein und Mut.

Die Einwohner der Insel von Ternate kannten vor dem 16. Jahrhundert keine Seuchen. Als aber die deutschen Eroberer die Nelkenbäume zerstörten, die auf der Insel gediehen, starben viele Insulaner an den darauf folgenden Seuchen. Nelken waren Teil des "Marseilles Essig" oder "Vier Diebe Essig", der von Grabräubern im 15. Jahrhundert benutzt wurde, um sich vor der Pest zu schützen.
Sie werden in der Hildegard von Bingen Medizin erwähnt. Heiler in China und Indien verwenden Nelkenknospen schon seit langem als Teil ihrer Behandlung. Eugenol, der Hauptinhaltsstoff im Nelkenöl, wird zur Zahnbetäubung verwendet. Courmont et al. zeigten, dass eine 0.05%ige Lösung Eugenol aus einer Nelkenessenz ausreicht, um Tuberkulosebazillen zu töten (Gattefossê, 1990).

Verwendung in der Aromatherapie:
Verjüngunsmittel, Herzkrankgefäßerkrankungen, Arthritis & Rheuma, Hepatitis, Darmparasiten/-infektion, Schmerzzustände, Rachen/Stirnhöhle /Lungeninfektionen, grauer Star, Geschwüre, Läuse, Zahnschmerzen, Akne…

Medizinischer Nutzen:
antitumoral, antimikrobiell, antifungal, antiviral, schmerzlindernd/ schmerzbetäubend, antioxidativ, gerinnungshemmend, anti-Entzündungen, magenschützend (Darm), antiparasitisch (Würmer), krampflösend

Anwendung:
Vermischen Sie 1 Teil ätherisches Öl mit 4 Teilen fettem Pflanzenöl.
2- 4 Tropfen auf die gewünschte Stelle auftragen: z.B.:  Zahnfleisch oder Mund
Versprühen Sie oder nehmen sie die Essenz als Nahrungsergänzung ein.
Bei Reizhusten einen Tropfen auf die Unterseite der Zunge.



Botanische Familie:
Myrtaceae (Myrte)

Extraktionsmethode:
Dampfdestilliert aus Knospen oder Stiel

Hauptbestandteile:
Eugenol (75-87%), Eugenol Acetat (8-15%), Beta- Carophyllen (2-7%) ORAC: 1 078 700 μTE/100g

Mittwoch, 15. Februar 2012

Was ist so Tolles in den Ölen?


Essentielle Öle haben verschiedene Wirkungen. 
Keine zwei Öle sind identisch. 

Aldehyd in Lavendel und Kamille, wirken antimikrobiell und beruhigend. 
Eugenol in Zimt und Nelke, sind antiseptisch und stimulierend. 
Ketone, die man in Lavendel, Hyssop und Patchouli findet, stimulieren die Zellregeneration und sind schleimlösend. Phenole, in Oregano- und Thymianöl, sind hoch antimikrobiell.
Sesquiterpene, vorwiegend in Vetiver, Zedernholz und Sandelholz enthalten, wirken beruhigend auf gerötetes Gewebe. Sie können ebenso tief ausgleichend in das Emotionsleben und den Hormonhaushalt eingreifen.

Essentielle Öle eignen sich wegen ihrer komplexen Chemie hervorragend zur Bekämpfung von Bakterien. Mit ihnen wird auch einer Weiterverbreitung vorgebeugt. Durch die zahlreichen Inhaltsstoffe eines Öls, die antiseptisch wirken, haben Mikroorganismen beim Mutieren kein leichtes Spiel. 

Beim internationalen Symposium in Grasse, Frankreich März 2000, präsentierte Dr. Bêrangere Arnal- Schnebelen die Aufzeichnungen, die antibakterielle Qualitäten der essentiellen Öle gegen einige infektiöse Erreger veranschaulichten. Essentielle Öle des Spanischem Oregano und Zimts zeigten im Test eine über 95%ige Effizienz gegen Candida albicans (Hefepilz), E. coli (Darmbakterien) und einem Streptokokkenstamm (Bakterien). Das ist bemerkenswert, da wir häufig mit lebensgefährlichen und Medikamenten resistenten Viren, als auch Bakterien in Berührung kommen!!


Einige chemische Schlüsselkomponenten in ätherischen Ölen und deren Wirkungen




Welche Komponente?
Welches Öl?
Welche Wirkung?
Ketone
Salbei
Schleimlösend
Aldehyde
Zitronengras
Beruhigend
Ester
Lavendel
Ausgleichend
Ethers
Estragon
Ausgleichend
Alkohole
Ravensara
Kraftsteigernd
Phenole
Bohnenkraut
Anregend
Terpene
Pinie
Anregend